Werner-Felber-Institut
für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.

Unsere Aufgaben

Das Werner-Felber-Institut hat zur Aufgabe, interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention zu fördern. Dazu führt es eigene Forschungsprojekte durch, koordiniert und unterstützt Forschungsprojekte anderer Beteiligter. Unser Ziel ist die fortlaufende Erhebung und Auswertung von Daten im Gesundheitswesen sowie die Publikation der Ergebnisse. Unser Institut möchte zur Vernetzung von Wissenschaftlern beitragen und einen Austausch zu laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention ermöglichen. Wir bieten die fachliche Begleitung von Promotionsvorhaben an und möchten explizit junge Wissenschaftler für dieses Forschungsfeld begeistern.

Wir glauben fest daran, dass die Gründung dieses Vereins die Chance bietet, Forschung im Bereich der Suizidprävention bzw. im Gesundheitswesen in Deutschland neu zu gestalten. Unsere Ideen sind so vielgestaltig wie das Forschungsfeld selbst. Wir hoffen, mit diesem Institut eine Plattform zu schaffen, die es engagierten und interessierten Menschen ermöglicht, auch selbst die Initiative zu ergreifen und kreative Projekte zu entwickeln.



Aktuelles

  • WFI bei der LNDW aktiv

    WFI bei der LNDW aktiv

    Unter dem Motto „3, 2, 1 … Science!“ fand am 08.07.2022 die 19. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch unser Institut war dabei und wurde durch das Team des HEYLiFE – Schulprojektes auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden repräsentiert. Interessierte konnte sich über die Workshopinhalte, Warnzeichen für Suizidalität und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene, sowie Angehörige informieren. Bei einem Quiz konnte das eigene Wissen über psychische Gesundheit und Suizidalität getestet und ggf. mit Vorurteilen und Mythen aufgeräumt werden. Zum präventiven Stressabbau gab es bei uns direkt noch Stressbälle zu gewinnen. Besonderes Highlight für uns: neben Infomaterial konnten wir erstmalig unsere tollen HEYLiFE-Postkarten verteilen – auch zur großen Begeisterung unserer zahlreichen Besucher_Innen.  

    Vielen Dank an alle Besucher_Innen, besonders für den Austausch zum Thema psychische Gesundheit in der Schule. Die persönlichen Erfahrungen und die Rückmeldungen zu unserem Schulworkshop von Schüler_Innen, Lehrer_Innen und Eltern haben uns wieder verdeutlicht, wie groß der Präventionsbedarf und wie bedeutsam unsere Arbeit innerhalb des Schulprojektes ist!

  • Sincerely Media, Unsplash

    Hauptstadtsymposium der dgppn

    Am 21.06.2022 fand in Berlin ein Hauptstadtsymposium der dgppn zum Thema „Suizidbeihilfe neu regeln: zwischen Selbstbestimmung und Schutzpflichten“ statt. Hintergrund der Debatte ist die aktuelle politische Diskussion, die durch die Entscheidung Bundesverfassungsgericht 2020 – das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe (§ 217 StGB) für verfassungswidrig zu erklären – ausgelöst wurde. In mehreren Gesetzesentwürfen, die sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, haben Parlamentarier aller demokratischen Parteien Vorschläge gemacht.

    Nach Impulsvorträgen von Fachleuten aus dem Bereich der Suizidologie wurde mit den federführenden Abgeordneten im Rahmen der Veranstaltung darüber diskutiert, wie ein „legislatives Schutzkonzept“ aussehen muss, das Sorge für vulnerable Menschen trägt.

    Das Eckpunktepapier des dgppn zu diesen Thema, sowie eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link.

  • Ümit Bulut, Unsplash

    WHO Report zur Seelischen Gesundheit erschienen

    Am 17. Juni ist der neue Report zu Seelischer Gesundheit von der WHO erschienen. Darin wird der weltweite Handlungsbedarf in diesem Bereich aufgezeigt, aber auch wissenschaftliche Hintergründe geliefert und best-practices Beispiele aufgeführt. Den Bericht finden Sie auf der Seite der WHO.


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