Werner-Felber-Institut
für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.

Unsere Aufgaben

Das Werner-Felber-Institut hat zur Aufgabe, interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention zu fördern. Dazu führt es eigene Forschungsprojekte durch, koordiniert und unterstützt Forschungsprojekte anderer Beteiligter. Unser Ziel ist die fortlaufende Erhebung und Auswertung von Daten im Gesundheitswesen sowie die Publikation der Ergebnisse. Unser Institut möchte zur Vernetzung von Wissenschaftlern beitragen und einen Austausch zu laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention ermöglichen. Wir bieten die fachliche Begleitung von Promotionsvorhaben an und möchten explizit junge Wissenschaftler für dieses Forschungsfeld begeistern.

Wir glauben fest daran, dass die Gründung dieses Vereins die Chance bietet, Forschung im Bereich der Suizidprävention bzw. im Gesundheitswesen in Deutschland neu zu gestalten. Unsere Ideen sind so vielgestaltig wie das Forschungsfeld selbst. Wir hoffen, mit diesem Institut eine Plattform zu schaffen, die es engagierten und interessierten Menschen ermöglicht, auch selbst die Initiative zu ergreifen und kreative Projekte zu entwickeln.



Aktuelles

  • Sincerely Media, Unsplash

    Hauptstadtsymposium der dgppn

    Am 21.06.2022 fand in Berlin ein Hauptstadtsymposium der dgppn zum Thema „Suizidbeihilfe neu regeln: zwischen Selbstbestimmung und Schutzpflichten“ statt. Hintergrund der Debatte ist die aktuelle politische Diskussion, die durch die Entscheidung Bundesverfassungsgericht 2020 – das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe (§ 217 StGB) für verfassungswidrig zu erklären – ausgelöst wurde. In mehreren Gesetzesentwürfen, die sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, haben Parlamentarier aller demokratischen Parteien Vorschläge gemacht.

    Nach Impulsvorträgen von Fachleuten aus dem Bereich der Suizidologie wurde mit den federführenden Abgeordneten im Rahmen der Veranstaltung darüber diskutiert, wie ein „legislatives Schutzkonzept“ aussehen muss, das Sorge für vulnerable Menschen trägt.

    Das Eckpunktepapier des dgppn zu diesen Thema, sowie eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link.

  • Ümit Bulut, Unsplash

    WHO Report zur Seelischen Gesundheit erschienen

    Am 17. Juni ist der neue Report zu Seelischer Gesundheit von der WHO erschienen. Darin wird der weltweite Handlungsbedarf in diesem Bereich aufgezeigt, aber auch wissenschaftliche Hintergründe geliefert und best-practices Beispiele aufgeführt. Den Bericht finden Sie auf der Seite der WHO.

  • Suizid: wir müssen reden

    So lautet der Titel der aktuellen Ausgabe (41(04)) der Fachzeitschrift „Nervenheilkunde“. Darin werden verschiedene Aspekte von Suizidalität – von der Therapeutischen Behandlung, über die Suizidprävention bis hin zur Betrachtung der Entwicklung von Suizidalität während der Corona Pandemie – thematisiert.


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