
Werner-Felber-Institut
für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.
Unsere Aufgaben
Jedes Leben zählt! Wir entwickeln Suizidpräventionsprojekte. Wir stärken Menschen, die betroffen sind, sich Hilfe zu holen. Über innovative Forschungsprojekte sorgen wir für einen wissenschaftsbasierten Einsatz von Ressourcen in diesem Bereich. Wir organisieren Veranstaltungen, um die Akteure miteinander zu vernetzen und die vorhandenen Hilfsangebote sichtbar zu machen. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit holen wir das Thema Suizidalität aus der Tabuzone.
Aktuelles
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Foto: Ioann Mark Kuznietsov (unsplash)Gedenkgottesdienst am 06. September 2026
Gedenkgottesdienst für durch Suizid Verstorbene am 6. September in der
Garnisonskirche Dresden.
Jährlich sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid. Von den
insgesamt 10.372 Menschen, die sich 2024 das Leben nahmen, waren 4.062 über 70
Jahre alt. Damit entfielen rund 39 Prozent aller Suizide auf Menschen über 70
Jahren.
Gerade ältere Menschen stellen die Suizidprävention vor besondere
Herausforderungen. Sie sind mit bestehenden Präventions- und Hilfsangeboten
häufig nur schwer zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Suizidalität im höheren
Lebensalter sichtbar zu machen, für Warnsignale zu sensibilisieren und Zugänge zu
Unterstützung zu schaffen.Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.
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Stellungnahme zum Referentenentwurf
Das Werner-Felber-Institut hat zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention Stellung genommen. Darin begrüßen wir die stärkere Berücksichtigung von Forschung, Datenerhebung und evidenzbasierter Prävention, sehen jedoch insbesondere bei der verbindlichen Ausgestaltung von Registern, der Finanzierung wirksamer Präventionsmaßnahmen sowie der Stärkung der Primärprävention erheblichen Nachbesserungsbedarf.
Unsere vollständige Stellungnahme steht hier zum Download bereit.
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Suizidprävention braucht wissenschaftliche Substanz
Das WFI fordert evidenzbasiertes Gesetz und Forschungsförderung.
Das Bündnis hat den Abgeordneten des Deutschen Bundestages konkrete fachliche Empfehlungen vorgelegt.Hier gibt es unsere Pressemitteilung.