Werner-Felber-Institut
für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.

Unsere Aufgaben

Das Werner-Felber-Institut hat zur Aufgabe, interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention zu fördern. Dazu führt es eigene Forschungsprojekte durch, koordiniert und unterstützt Forschungsprojekte anderer Beteiligter. Unser Ziel ist die fortlaufende Erhebung und Auswertung von Daten im Gesundheitswesen sowie die Publikation der Ergebnisse. Unser Institut möchte zur Vernetzung von Wissenschaftlern beitragen und einen Austausch zu laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention ermöglichen. Wir bieten die fachliche Begleitung von Promotionsvorhaben an und möchten explizit junge Wissenschaftler für dieses Forschungsfeld begeistern.

Wir glauben fest daran, dass die Gründung dieses Vereins die Chance bietet, Forschung im Bereich der Suizidprävention bzw. im Gesundheitswesen in Deutschland neu zu gestalten. Unsere Ideen sind so vielgestaltig wie das Forschungsfeld selbst. Wir hoffen, mit diesem Institut eine Plattform zu schaffen, die es engagierten und interessierten Menschen ermöglicht, auch selbst die Initiative zu ergreifen und kreative Projekte zu entwickeln.



Aktuelles

  • Suizid: wir müssen reden

    So lautet der Titel der aktuellen Ausgabe (41(04)) der Fachzeitschrift „Nervenheilkunde“. Darin werden verschiedene Aspekte von Suizidalität – von der Therapeutischen Behandlung, über die Suizidprävention bis hin zur Betrachtung der Entwicklung von Suizidalität während der Corona Pandemie – thematisiert.

  • DGS DHPV Eckpunkte Suizidprävention

    Vorschlag zur gesetzlichen Verankerung von Suizidprävention vorgelegt

    Berlin, 31. März 2022. „Jede Stunde ein Suizid in Deutschland, über 9000 im Jahr. Täglich erleben 500 Menschen den Verlust und die Trauer nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen: Eltern, Kinder, Geschwister, Freundinnen und Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler, Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn“, so Dr. Ute Lewitzka, Vorsitzende der DGS sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. 

    „Bevor wir überhaupt eine gesetzlich geregelte Suizidbeihilfe diskutieren oder gar zu deren Umsetzung bundesweite Beratungsstellen in Betracht ziehen, muss dringend die Suizidprävention gestärkt werden“, fordert Professor Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV.

    Seitdem der im Jahr 2015 mit großer Mehrheit im Deutschen Bundestag beschlossene § 217 StGB vor zwei Jahren durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben wurde, konzentriert sich die öffentliche und politische Diskussion auf die gesetzliche Regulierung der Suizidbeihilfe. Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) fordern stattdessen eine gesetzliche Verankerung der Suizidprävention und legen entsprechende Vorschläge vor.

  • jede Unterschrift zählt

    Stadtgespräch Marburg

    Petition #1 Suizidprävention geht uns alle an! Ute Lewitzka & Katja Becker


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