Aktuelles

Reporter Film über Suizidgedanken

Seit letzter Woche ist der reporter Film (WDR) „Geheime Suizid-Gedanken: So hat Monja Hilfe gefunden“ auf YouTube online gegangen. Darin geht es um eine junge Frau, die sich ganz lange nicht getraut, ihre Suizidgedanken frei und ehrlich zu äußern. Bei der [U25] Helpmail hat sie schließlich einen Ort gefunden, an dem sie sich Gleichaltrigen anvertrauen konnte. Die Reporterin Fatima wollte herausfinden: Warum konnte ausgerechnet diese Beratung Monja helfen?

Den Film können Sie unter folgendem Link finden https://www.youtube.com/watch?v=JDbg8OjG3O4&list=PL61w0Jn4iGnB87iVUfaXoIt6HnLfqglDT&index=1

Forschungsdatenbank online

Über eine Suchmaske kann nun auf der Werner-Felber Seite nach suizidologischen Forschungsprojekten recherchiert werden. Dabei kann nach Stichworten gesucht und nach Institutionen, Jahr und Art der Arbeit gefiltert werden. Dieses Instrument soll die Recherche in dem suizidologischen Bereich deutlich erleichtern, Netzwerkbildung fördern und Doppelforschung verhindern. Die Datenbank umfasst bereits über 200 Einträge und wir hoffen, dass sie durch die stetige Beteiligung von Forschern weiter anwächst. Hier finden Sie die Suchmaske und Informationen wie Sie selbst Daten Ihres Forschungsprojektes einpflegen können.

Wir haben einen Instagram Account

Das Werner-Felber-Institut ist jetzt auch auf Instagram vertreten. Wir freuen uns über follower und halten hier gerne alle auf dem Laufenden über unsere Aktivitäten.

https://www.instagram.com/felberinstitut/

Internetseite des NeSuD Projektes ist jetzt online

Wir freuen uns sehr, dass das web-basierte Informationsportal www.suizidpraevention-dresden.de, welches im Rahmen des Projektes Netzwerk für Suizidprävention in Dresden (NeSuD) aufgebaut wurde, nun online ist.

Die Website informiert umfassend über (Hilfs-)Angebote vor Ort in Dresden, am Telefon oder online und geht dabei auf die verschiedenen Nutzergruppen (selbst Betroffene, Angehörige und Freunde, Menschen, die jemanden durch Suizidverloren haben und Fachpersonal) ein.

Wir möchten auf diesem Weg einen Beitrag zur Aufklärung und Unterstützung von Menschen in suizidalen Krisen leisten und hoffen, möglichst viele Menschen zu erreichen. Unten können Sie Postkarten mit den entsprechenden Informationen herunterladen.

Mitgliederversammlung des WFI

Am Freitag den 12.02.2021 fand die Mitgliederversammlung des WFI im Online-Format statt. Dabei wurde der Stand der Forschungsprojekte SupsyKli, NeSud und DESFA berichtet. Nadine Glasow stellte den Kassenbericht vor.

Weiterhin wurde überlegt wie weitere Fördermöglichkeiten aussehen und welche Projekte als nächstes umgesetzt werden sollen. Ute Lewitzka stellte auch den neuen Instagram Account des WFi (felberinstitut) vor.

Aktueller Stand des NeSuD Projektes

Das Team des NeSuD Projektes hat das Jahresende genutzt, um über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte zu informieren. Das Projekt läuft noch bis Mitte März. Als nächstes steht die Freischaltung der Internetseite an. Bis Sie die Projektinformationen dann immer aktuell online erhalten können, bekommen Sie hier einen kurzen Überblick über die bisherigen und geplanten Aktivitäten.

Neue Flyer

Das WFI hat jetzt neue Flyer, die endlich auch in englischer Sprache erhältlich sind. Wenn Sie einige Exemplare zur Bewerbung des Institutes oder der Ansprache möglicher Spender benötigen, wenden Sie sich gerne an uns. Unser Institut ist auf Spenden angewiesen und so freuen wir uns immer über kleinere oder größere Spenden. Die Bankverbindung oder die Möglichkeit, per PayPal zu spenden, finden Sie hier.

Forschungsprojekte NeSuD und SupsyKli verlängert

Die beiden vom BMG geförderten Forschungsprojekte NeSuD und SupsKli wurden bis zum 11.02.2021 verlängert. In beiden Projekte kam es aufgrund von COVID 19 zu Verzögerungen, die durch das Engagement der Mitarbeiter aber weitesgehenst aufgearbeitet werden konnten.

Im NeSuD Projekt wird aktuell sehr intensiv an dem Internetprotal gearbeitet, dass zeitnah online gehen soll. Hier können Hilfesuchende erste Hilfestellungen und Ansprechpartner finden.

Während die meisten Projektbausteine des SupsyKli Projektes bereits abgeschlossen werden konnten, wird konstant an dem Ausbau der Datenbank zur Erhebung von Kliniksuiziden gearbeitet. Die Datenbank soll auch über das Projektende hinaus weitergeführt werden. Es werden weiterhin Kliniken gesucht, die sich an dem Projekt beteiligen. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Suiziderhebung.

Dr. Elias und Hedwig Gulinsky-Stiftung fördert DESFA Projekt

Ziel dieses Projektes ist es eine Datenbank zur Erfassung deutschlandweiter suizidologischer Forschungsaktivitäten und Arbeiten (DESFA) zu entwickeln, einzurichten und zu pflegen. In zahlreichen Universitäten, (Fach-)Hochschulen und anderen Einrichtungen unterschiedlichster Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften (Medizin, Psychologie, Geschichte, Ethik u.a.m.) entstehen jährlich eine bislang nicht zu determinierende Menge an kleineren und größeren Arbeiten zu suizidologischen Fragestellungen.
Die Datenbank soll möglichst alle suizidbezogenen Forschungsarbeiten in Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Ausland (Österreich/Schweiz) erfassen und im Sinne eines Angebots auf Nachfrage für neu geplante Arbeiten zur Verfügung stehen. Dieses Vorhaben soll zudem eine Doppelforschung verhindern und gleichzeitig die Netzwerkbildung im Bereich der Suizidpräventionsforschung fördern und stärken.

Aufruf zur Teilnahme an Covid-19-Umfrage

Das Werner-Felber-Institut führt in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg seit kurzem eine Befragung zur Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken durch die COVID-19-Pandemie durch. Ziel der Untersuchung ist es, insbesondere Veränderungen des psychischen Befindens aller Mitarbeitenden sowie auch der Patienten zu erheben. Da der Fokus der wissenschaftlichen Tätigkeit die Suizidprävention ist, sind neben der Abfrage des aktuellen Befindens in der COVID-19-Krise speziell Fragen zur Suizidalität und Suizidprävention eingefügt.

Mit dieser Untersuchung möchten wir uns insbesondere an Leitende Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Führungskräfte im Bereich der Psychiatrie und Psychosomatik wenden, da uns insbesondere die empfundene Belastung in einer leitendenden Funktion mit einem zugeordneten Verantwortungsbereich interessiert. Auch wenn es allgemeingesellschaftlich derzeit nicht abschätzbar ist, ob die Corona-Pandemie zu erhöhten Suizidraten führen wird vermutet, dass Mitarbeiter des psychiatrischen/psychosomatischen Bereiches einige Risikoaspekte aufweisen, die mit dieser Umfrage beleuchtet werden sollen. 

Hierfür wurde vom Team um Barbara Schneider,  Manfred Wolfersdorf, Frank Schwab, Lisa Eilert und Ute Lewitzka eine zirka 10minütige Online-Umfrage entwickelt und an 505  psychiatrischen Kliniken versendet. 

Weitere Informationen sind über covid-19@felberinstitut.de zu erhalten.

Photo by CDC on Unsplash