UNSERE AUFGABEN

Das Werner-Felber-Institut hat zur Aufgabe,  interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention zu fördern. Dazu führt es eigene Forschungsprojekte durch, koordiniert und unterstützt Forschungsprojekte anderer Beteiligter.  Unser Ziel ist die fortlaufende Erhebung und Auswertung von Daten im Gesundheitswesen sowie die Publikation der Ergebnisse. Unser Institut möchte zur Vernetzung von Wissenschaftlern beitragen und einen Austausch zu laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention ermöglichen. Wir bieten die fachliche Begleitung von Promotionsvorhaben an und möchten explizit junge Wissenschaflter für dieses Forschungsfeld begeistern.

Wir glauben fest daran, dass die Gründung dieses Vereins die Chance bietet, Forschung im Bereich der Suizidprävention bzw. im Gesundheitswesen in Deutschland neu zu gestalten. Unsere Ideen sind so vielgestaltig wie das Forschungsfeld selbst. Wir hoffen, mit diesem Institut eine Plattform zu schaffen, die es engagierten und interessierten Menschen ermöglicht,  auch selbst die Initiative zu ergreifen und kreative Projekte zu entwickeln.

SATZUNG

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e. V.“ führen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Dresden.

3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung interdisziplinärer Forschung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a)  Durchführung eigener Forschungsprojekte und Koordination von Forschungsprojekten Dritter,
b)  Fortlaufende Erhebung und Auswertung von Daten im Gesundheitswesen, Publikation der Ergebnisse,
c)  Förderung der Vernetzung von Wissenschaftlern und Information zu laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Suizidprävention anhand einer webbasierten Datenbank,
d)  Wissenschaftliche Begleitung von Promotionen zur Suizidprävention und interdisziplinären Forschung im Gesundheitswesen,
e)  Förderung der Forschung im Gesundheitswesen durch Vergabe von Stipendien oder Preisen, soweit dies die Vereinsmittel erlauben.

3.   Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.   Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person und jede juristische Person werden. Das Institut besteht aus aktiven (ordentlichen) Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

2.   Die Aufnahme in den Verein als ordentliches Mitglied erfolgt auf schriftlichen Antrag an den Vorstand inklusive schriftlicher Empfehlung eines Mitgliedes des Vereins.

3.   Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Sollten Einwände eines Vorstandmitglieds bestehen, so wird eine Aussprache im Vorstand erfolgen. Können die Einwände nicht ausgeräumt werden, besteht ein Vetorecht. Sollten innerhalb von vier Wochen keine Bedenken geäußert werden, wird der Antrag angenommen.

4.   Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung ernannt. Es soll sich um Personen handeln, die sich in besonderer Weise um die Forschungsthemen des Vereins verdient gemacht haben.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1.   Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit.

2.   Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.

3.   Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

a)  schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat oder
b)  mehr als 12 Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat.

Den Ausschluss eines Mitglieds beschließt die Mitgliedsversammlung mit Begründung gegenüber dem Betroffenen und mit ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.   Jedes Mitglied hat das Recht, an Vereinsveranstaltungen teilzunehmen und wird hierzu schriftlich eingeladen. Jedes ordentliche und jedes Ehren-Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

2.   Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, die Projekte des Vereins durch seine Mitarbeit zu unterstützen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Geschäftsordnung des Vereins zu achten.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

1.   Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen. Die Beiträge werden im Lastschriftverfahren eingezogen. Der Vorstand kann im Einzelfall Beiträge stunden oder erlassen.

2.   Ehrenmitglieder sind von den Mitgliedsbeiträgen befreit.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand, das Kuratorium und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8 Vorstand

1.   Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte gemäß der Satzung. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)    die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung und schriftlicher Einladung der Mitglieder,
b)    die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
c)    die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
d)    die Schließung von Verträgen, Einstellung von Mitarbeitern, Vergabe von Stipendien und Preisen, Abgabe von Erklärungen gegenüber Behörden,
e)    Prüfung, Kontrolle und Vergabe von Geldern laut Geschäftsordnung,
f)     die Aufstellung einer Geschäftsordnung und Prüfung der Einhaltung dieser Ordnung,
g)    die Aufnahme neuer Mitglieder.

2.   Der Vorstand besteht aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern, darunter ein Vorstandsvorsitzender.

3.   Zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt (Vier-Augen-Prinzip).

4.   Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Mitglieder des Vorstands können nur Mitglieder des Vereins sein; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

5.   Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen können von jedem Vorstandsmitglied mit einer Frist von 14 Tagen einberufen werden. Der Vorstand ist nur beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Fernmündliche Absprachen sind möglich und können die aktive Teilnahme ersetzen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6.   Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer sowie vom Vorsitzenden zu unterschreiben.

7.   Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine Vergütung nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung erhalten.

 

§ 9 Kuratorium

1.   Das Kuratorium begleitet die wissenschaftliche Arbeit des Instituts fachlich. Der Vorstand informiert das Kuratorium in regelmäßigen Abständen über aktuelle und geplante Vorhaben. Mitglieder des Kuratoriums können fachliche Einwände, Optimierungs- und Ergänzungsvorschläge einbringen. Einwände des Kuratoriums führen je nach Themengebiet zur Aussprache im Vorstand oder in der Mitgliederversammlung.

2.   Das Kuratorium  besteht aus bis zu 12 Mitgliedern. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestimmt. Es soll sich um Personen handeln, die sich im Bereich der Wissenschaft hinsichtlich der Institutsziele im besonderen Ausmaß verdient gemacht haben und aus dieser Erfahrung heraus den Vorstand und die Mitgliederversammlung beraten können.

3.   Die Mitglieder des Kuratoriums sind keine Mitglieder des Vereins. Sollte eine Mitgliedschaft bei Ernennung bestehen, so ruht die Mitgliedschaft über die Dauer der Mitwirkung im Kuratorium.

4.   Die Amtszeit von Kuratoriumsmitgliedern endet mit Austrittserklärung oder Tod. Ein Kuratoriumsmitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung abberufen werden, wenn es schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt hat.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

1.   Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidungen in folgenden Angelegenheiten:

a)  Festlegung der Mitgliedsbeiträge,
b)  Festsetzung des Haushaltsplanes,
c)  Vorschlag neuer ordentlicher Mitglieder und Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,
d)  Ernennung von Ehrenmitgliedern,
e)  Wahl und Entlassung des Vorstandes,
f)   Entscheidung über eine Vergütung des Vorstandes  bzw. eine entgeltliche Anstellung und Entlassung der Vorstandsmitglieder,
g)  Entgegennahme des Jahresberichtes und Entlastung des Vorstandes,
h)  Änderungen der Satzung,
i)    Auflösung des Vereins.

2.   Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln, der Beschluss über die Auflösung des Vereins der Zustimmung von neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen.

3.   Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn es dem Interesse des Vereins dient oder wenn die Einberufung von 25% der Mitglieder gefordert wird.

4.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch ein anderes Mitglied des Vorstandes einberufen. Die Einberufung erfolgt durch Anschreiben der Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Vorstand die von den Mitgliedern gewünschten Tagesordnungspunkte aufzunehmen.

5.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der weiteren Vorstandsmitglieder geleitet.

6.   Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

§ 11 Rechnungsprüfer

1.   Auf der Mitgliederversammlung sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.

2.   Die Rechnungsprüfer überprüfen die Kassen und Geschäfte des Instituts zumindest einmal im Geschäftsjahr. Über das Ergebnis ist auf der jeweils nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.

 

§ 12 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen

1.   Im Falle der Auflösung des Vereins sind die Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.

2.   Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuergünstiger Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Technische Universität Dresden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Vereines zu verwenden hat.

3.   Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.