WFI auf dem dgppn Kongress

Auf dem dgppn Kongress war das WFI in diesem Jahr gleich mehrfach präsent und stellte auf zwei verschiedenen Symposien Ergebnisse aus dem NeSuD-Präventionsprogramm und die Suiziddatenbank vor. Zudem fand das Referatetreffen Suizidiologie unter der Leitung von Ute Lewitzka statt.

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Ringvorlesung zum Thema Assistierter Suizid

Selbstbestimmung über das eigene Leben – und mithin auch das eigene Sterben: Dieser Wunsch erfährt mittlerweile eine durchaus breite gesellschaftliche Unterstützung. Doch in welchem rechtlichen und ethischen Kontext bewegt sich das Thema? Eine Ringvorlesung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unter Regie von Professorin Claudia Bozzaro (Arbeitsbereich Medizinethik) und dem Zentrum für Gesundheitsrecht will darauf Antworten finden. Die öffentliche Vorlesungsreihe „Grenzfelder in der Praxis des assistierten Suizids“ findet im Online-Format zwischen dem 27. Oktober und 8. Dezember immer mittwochs um 18:00 Uhr statt.
Die einzelnen Vortragsthemen sowie zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Zoom Link: https://bit.ly/rv-sterbehilfe-2021

Neue Förderung durch das Land Sachsen

Wir freuen uns sehr, dass zwei Projekte des Werner-Felber-Instituts eine Förderung vom Sächsischen Staatministerium für soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten.
Mit den Mitteln soll zum einen die Datenbank zur Erfassung von Kliniksuizide und -suizidversuchen weiter ausgebaut werden. Außerdem wird das Projekt Netzwerk Suizidprävention in Dresden (NeSuD) auf weitere Regionen ausgeweitet. Es beinhaltet drei Elemente: die Suizidprävention in Schulen, die Schulung von Lehrern sowie den Ausbau und die Pflege einer Internetplattform, auf der Betroffene Informationen zu regionale Hilfsangebote im Land Sachsen finden können.

Podiumsgespräch „Mein Leben gähnt mich an“

Was bedeutet es, in der heutigen Zeit als Kind/Jugendlicher seinen Platz im Leben zu finden? Sehnsucht, Wagemut, Leiden(schaft) – welche Themen bewegen Kinder und Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden? Wie gelingt aufwachsen inmitten einer Pandemie? Anlässlich der Inszenierung LEONCE UND LENA nach Georg Büchner in der Regie von Joanna Praml, die sich genau mit diesen Aspekten beschäftigt, läd das Staatsschauspiel Dresden zu einem Podiumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung am 3. Oktober 2021 (ca. 21 Uhr) mit Frau Prof. Susanne Knappe (Evangelische Hochschule Dresden) sowie Frau PD Dr. Ute Lewitzka (AG Suizidforschung des UKD Dresden, Werner-Felber-Institut für Forschung im Gesundheitswesen e. V.) ein. Es soll um Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen gehen, die oben gestellten Fragen diskutiert und über Hilfsangebote informiert werden.

Der Eintritt ist frei, wir bitten zur Einschätzung der Platzkapazitäten um eine Anmeldung per E-Mail an buergerbuehne@staatsschauspiel-dresden.de mit dem Betreff PODIUM 3.10.

Artikel Suizidalität in PSYCH up2date erschienen

In der aktuellen Ausgabe von PSYCH up2date berichten Ute Lewitzka, die Vorsitzendes des WFI und Susanne Knappe in einem Fortbildungbeitrag umfassend über das Thema Suizidalität im Rahmen einer psychischen Erkrankung und vermittelt Handlungsempfehlung für Klinik und Praxis zu diesem Thema. Den Artikel können Sie auf der Seite des Thieme Verlages finden.

https://eref.thieme.de/ejournals/2194-8909_2021_05#/10.1055-a-1211-7017

Online Symposium: Suizidalität bei Männern

Der Forschungsverbund MEN-ACCESS: Suizidprävention für Männer lädt zum Online-Abendsymposium ein. Thema: Suizidalität bei Männern. Es findet am 10. September 2021 von 18-20 Uhr statt.
Es sprechen Prof. Dr. Heide Glaesmer, Falk Schuster, Petra Hohn, Raida Drechsel und Dr. Markus Schäfer.

Anmeldung unter: men-access@medizin.uni-leipzig.de

Interview mit Dr. Ute Lewitzka

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Hintergrund Magazin für Politik und Wirtschaft“ (2/21) spricht die Vorsitzendes des WFI Dr. Ute Lewitzka über den gesellschaftlichen Stellenwert der Suizidprävention. Sie betont darin, wie wichtig nicht nur eine erste Förderung von Suizidpräventionsprojekten ist, sondern auch eine Verstetigung derselben. Nur so können die Suizidzahlen in der Bevölkerung dauerhaft gesenkt werden. Sie wünscht sich, dass auch auf politischer Ebene etwas passiert – zum Beispiel mit der Verabschiedung eines Suizidpräventionsgesetzes.

Artikel über Schulprävention in CRISIS erschienen

Unter dem Titel „Dos and Don’ts in Designing School-Based Awareness Programs for Suicide Prevention“ ist im Mai ein Artikel im Fachjournal crisis erschienen. Die Erkenntnisse sind Teil des NeSuD Projektes. Beteiligt waren unter anderem Mitglieder aus dem Kuratorium des Felberinstitutes. Weitere Informationen finden Sie hier: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34042491/

Artikel in Bioskop über Suizidprävention

In der aktuellen Märzausgabe der Zeitschrift BioSkop ist ein Interview mit der Vorsitzenden des WFI Ute Lewitzka erschienen. Darin geht es um die Themen assistierter Suizid, Suizidprävention und wie Menschen in Lebenskrisen unterstützt werden können. Den Artikel können Sie hier lesen.

Eine Übersicht über die anderen Themen des aktuellen Heftes finden Sie unter folgendem link
https://www.bioskop-forum.de/publikationen/zeitschrift-bioskop/nr-93-suizidhilfe-praevention-maerz-2021/